Doppel-Bizeps, Frontansicht
1. Pflichtpose
Oberkörper
Die Grundhaltung ist wohl bekannt: beide Oberarme ungefähr parallel zum Boden ausgesstreckt, die Unterarme zeigen nach oben, die Hände sind leicht geballt und nach innen gewinkelt. Es gibt zwei mögliche Arten, den Oberkörper darzustellen. Wenn Du die Breite Deiner Schultern und des Latissimus betonen möchtest spannst Du besonders Deine Brust- und Rückenmuskeln an. Falls Du dagegen den Bauch mehr betonen möchtest, weil Du einen besonders wohl geformten Waschbrettbauch hast, solltest Du statt dessen stark ausatmen und den angespannten Bauch einziehen. Du kannst beide Varianten verbinden, indem Du erst die Bauchvariante vorführst, dann ausatmest und in die Pectoralis-Variante übergehst.
Achte darauf, dass Deine Arme ausgewogen wirken! Wenn Du die Unterarme unterschiedlich anwinkelst kannst Du leichte Ungleichheiten damit überdecken. Lasse Dich dabei von Deinem Trainingspartner kontrollieren! Es ist fast unmöglich, vor dem Spiegel ein zutreffendes Bild zu gewinnen.
Wenn Du einen stark ausgeprägten Bizeps hast solltest Du die Arme weniger stark als im rechten Winkel beugen und die Handgelenke weniger stark abknicken. Falls Dein Bizeps etwas "Nachhilfe" braucht, ziehst Du die Arme stärker an.
Beinhaltung
Knicke die Beine in den Knien leicht ein, damit der Quadrizeps besser angespannt wird. Falls Du besonders gut entwickelte Beine hast drehst Du den Fuß Deines besseren Beines etwas nach außen und beugst es ein wenig. Zugleich spreizt Du das andere Bein seitlich ein wenig ab. So betonst Du Oberschenkel und Waden.
Besonders gute Definition einzelner Beinmuskeln erreichst Du, indem Du Dein besser entwickeltes Bein zehn bis fünfzehn Zentimeter nach vorne stellst und das hintere Bein nach außen drehst. Wenn Du nun ein wenig die Knie beugst und die Muskeln kräftig spannst erreichst Du den gewünschten Effekt.
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