Du bist hier: Startseite > Service > Glossar F
Glossar: Buchstabe F
- Fastgainer
- (sprich: Faastgäiner.) Athlet, der schnelle Trainingserfolge erzielen kann. Seine Muskeln haben einen besonders hohen Anteil von weißen Fasern (Typ II). Fastgainer brauchen dafür ein bis zwei Ruhetage pro Muskelgruppe mehr als Hardgainer oder Averagegainer. Etwa zwanzig bis 25 Prozent aller Menschen sind Fastgainer. Mehr zu diesem Thema kannst du in einem Artikel zu Muskelzellen und Muskelfasern lesen.
- Faszien
- Deutsche Ausdrücke: Binde oder Muskelbinde. Eine feste Hülle aus Bindegewebe rund um Muskeln und Sehnen. Faszien wirken wie Taschen, in denen die Muskeln und Sehnen geschützt arbeiten können. Im Körper gibt es 14 große und sehr viele kleine Faszien.
- Fettgehalt des Körpers
- Der durchschnittliche Fettgehalt des Körpers haben die amerikanischen Forscher Durnin und Womersley im Jahr 1974 an 481 Männern und Frauen im ALter von 16 bis 72 Jahren untersucht. Die Ergebnisse: eine Formel zur Bestimmung des Körpergewichts, die Du als Online-Rechner bei BBLex nutzen kannst, und eine Tabelle mit dem durchschnittlichen Fettgehalt bei Männern und Frauen in verschiedenen
Altersgruppen:
Alter (Jahre) Frauen
Fett %Männer
Fett %25 26% 13% 35 31% 18% 45 35% 22% 55 39% 26%
Quelle: Pysiologie des Menschen, Springer Verlag Berlin, 1983, ISBN 3-540-12222-2, p.640 - Fersensporn
- Medizinischer Ausdruck: Kalkaneussporn. Ein Knochenvorsprung auf dem Fersenbein, der dort nicht hingehört. Wächst entweder als kleiner Sporn - daher der Name - oder als flacher "Knopf". Es gibt drei Stellen, an denen Fersensporne besonders häufig entstehen: unten und außen (= unterer Fersenbeinsporn), etwas höher an der Stelle, an der ein Band angewachsen ist, das den Knöchel festigt (= Ligamentsporn), und an der Stelle, an der die Achillessehne am Fersenbein angewachsen ist (= hinterer Fersenbeinsporn). Ob ein Fersensporn Schaden anrichten kann hängt sehr stark davon ab, wo er wächst und wie groß er ist.
- Fettsäuren
- Die chemischen Bausteine, aus denen alle Fette bestehen. Wenn sie sich mit anderen Stoffen verbinden können werden sie ungesättigt genannt, sonst gesättigt.
- Fibula
- Medizinisch für: Wadenbein: der schmale Knochen, der das Schienbein begleitet.
- Flexion
- Medizinisch für: Beugung. Gegenteil: Extension.
- Flexoren
- Muskeln, die ein Glied nach unten ziehen, also beugen, nennt man Flexoren. Sie werden zum Beispiel von den Fingern gebraucht, um die Hand zur Faust zu ballen. Natürlich haben Flexoren, wie alle Muskeln, Gegenspieler, die Extensoren.
- Forsyth / Sinning Körperfettformel
- Die Formel zur Berechnung von Körperfett nach der Methode von Forsyth und Sinning berechnet den Fettanteil aus der Messung von vier Hautfalten (Bauch, Trizeps, Schulter und Achsel). Da sie nicht das Alter des Probanden berücksichtigt gilt sie heute als überholt. Die Formel lautet:
495.0/(1.10647-0.00144*Bauch-0.00077*Trizeps
-0.00162*Schulter+0.00071*Achsel)-450.0
Das Ergebnis ist der Körperfettanteil in Prozent.
BBLex verfügt über einen Online-Rechner für diese Formel. - Fracktaschenmuskel
- Alter Name für den Latissimus dorsi. Er kommt daher, dass mit dem Latissimus der Arm so gedreht und auf das Gesäß gelegt werden kann, dass man die Hand in die hintere Tasche eines Frackschoßes führen kann.
- Frontalebene
Eine der drei Schnittebenen des Körpers: alle Schnitte, die den Körper parallel zur Stirn (lateinisch: frons = Stirn) durchlaufen. Das Bild rechts zeigt eine solche Ebene.
Die beiden anderen Schnittebenen des Körpers heissen Saggitalebene und Transversalebene.- Fruchtzucker
- Ein Kohlenhydrat, das besonders rasch ins Blut geht, weil es dazu nicht verdaut werden muss. Darum wirkt es als schneller Energielieferant des Körpers. Der chemische Name des Fruchtzuckers lautet "Fructose".