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Glossar: Buchstabe E
- Einfachzucker
- Ein Kohlenhydrat, das aus einem einzelnen Baustein besteht. Dadurch kann er durch den Darm ohne verdaut zu werden ins Blut übergehen und steht so sehr schnell dem Körper zur Energiegewinnung zur Verfügung. Beispiele für Einfachzucker sind der Fruchtzucker, der normale Haushaltszucker und der Austauschstoff Sorbit. Wenn mehrere Einfachzucker chemisch verbunden werden nennt man sie Mehrfachzucker oder Stärke.
- Eiweiß
- Chemischer Name: Protein. Aus Eiweiß bestehen alle Organe, Nerven und Muskeln des Körpers. Darum sind sie ein wichtiger Bestandteil der Nahrung.
- Elle
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Medizinisch: Ullna. Einer der beiden Knochen des Unterarms. Die Elle ist der längere, dickere Knochen, der an der Innenseite des Arms liegt. Er ist mit der Speiche (medizinisch: Radius) durch eine große Zahl kräftiger Fasern, die membrana interossea verbunden, die Zug und Druck auf beide Knochen verteilt. Deswegen brechen bei einer Unterarmfraktur fast immer beide Knochen.
- Enzyme
- Körpereigene Stoffe, die chemische Reaktionen im Körper, besonders im Stoffwechsel, beschleunigen. Weil Eiweiß bei relativ niedrigen Temperaturen (ab circa 42 Grad Celsius) gerinnt, aber viele Stoffwechselvorgänge, die für das Überleben gebraucht werden, erst bei höheren Temperaturen statt finden können hat der Körper für ein kleines Wunder gesorgt: er baut Stoffe (eben die Enzyme), die den benötigten Vorgang bei normaler Körpertemperatur stattfinden lassen.
- Epiphyse
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"Epiphyse" ist die medizinische Bezeichnung für den Knochenkopf eines Röhrenknochens. Im Gegensatz zu den Diaphysen sind sie nicht hohl sondern werden wie ein Schwamm von einem Geflecht kleiner Bälkchen durchzogen, die die Belastungen auf die Wände der Diaphysen weiterleiten. Wie bei den Diaphysen ist der Zwischenraum zwischen den Bälkchen mit Knochenmark gefüllt.
Zwischen der Epiphyse und der Diaphyse liegt noch eine Übergangszone, die Metaphyse, die bei Heranwachsenden noch eine Wachstumszone, die Epiphysenfuge, darstellt, beim Erwachsenen aber verknöchert ist.
Die Epiphysen stellen auch die Verbindung zu den anderen Skelettknochen her. Wo sich zwei Knochen treffen sitzt ein Gelenk; die Epiphysen sind hier mit einer glatten Knorpelschicht bedeckt, die einen wichtigen Teil des Gelenks darstellen. - Epiphysenfuge
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Der medizinische Name für die Wachstumszone eines Röhrenknochens. Sie liegt zwischen dem Knochenschaft (Diaphyse) und dem Knochenkopf (Epiphyse). Während der Wachstumsphase des Körpers, also etwa bis zum 19. Lebensjahr, besteht dieser Teil des Knochens aus festem Knorpel, der am oberen und unteren Rand verknöchert, aber in der Mitte weiter wächst. Dadurch schiebt die Epiphysenfuge die Knochenteile immer weiter auseinander. Wenn schließlich die Verknöcherung einsetzt ist das Längenwachstum der Person abgeschlossen.
Während des Wachstums besteht also ein Teil des Knochens nicht aus hartem Knochenmaterial, sondern aus Knorpel. Der Knochen ist deswegen nicht so stark belastbar wie nach Abschluß des Wachstums. Starke Belastungen können den Knorpel der Epiphysenfugen stark schädigen und dadurch zu Wachstumsstörungen führen (zum Beispiel zu ungleich langen oder verkrümmten Armen und Beinen). Deswegen sollte intensives Krafttraining vor dem 19. Lebensjahr unbedingt vermieden werden. - Erhaltungsreiz
- Der Körper denkt rationell: was er nicht braucht wird abgebaut. Deswegen schrumpfen Muskeln, wenn Du nicht trainierst. Um Deinen Trainingsstand zu halten mußt Du also Deinem Körper zeigen, dass die vorhandenen Muskeln tatsächlich gebraucht werden. Bei Trainingspausen von mehr als etwa einer Woche beginnt der Körper, die "überschüssigen" Muskelmassen abzubauen. Je mehr Du trainierst, desto größer wird der "Muskel-Überschuß" und damit der nötige Erhaltungsreiz. Deswegen brauchst Du immer höhere Gewichte, um einen Zuwachs von Muskelmasse zu erreichen. Denn erst der Teil des Trainings, der über dem Erhaltungsreiz liegt, regt die Bildung neuer Muskelzellen an.
- Eurysome Konstitution
- Anderer Ausdruck für pygnische Konstitution.
- Extension
- Medizinisch für: Streckung. Gegenteil: Flexion.
- Extensoren
- Muskeln, die Glieder nach oben strecken (lateinisch: extendere = auseinander ziehen), werden Extensoren genannt. Zum Beispiel werden die Finger von Extensoren nach oben gezogen. Auch die Zehen benötigen dafür Extensoren. Falls Du einen Beweis brauchst, dass es sich wirklich um Strecken handelt: biege einfach mal die Finger so weit nach oben, wie Du kannst. Na, zieht's schön?
Die Extensoren haben natürlich auch Gegenspieler, die Flexoren. - Exzentrische Muskelarbeit
- Die Arbeit, die der Muskel erledigt, wenn er ein Gewicht in seiner Bewegung bremst. Ein Beispiel: ein Gewichtheber hat eine Hantel über seinen Kopf gestemmt und lässt sie jetzt langsam wieder herab. Die Kraft, die seine Muskeln jetzt aufbringen, ist exzentrische Muskelarbeit.
Exzentrische Arbeiten sind besonders wirkungsvoll für das Training, weil sie mit Gewichten von mehr als 100% der Maximalkraft ausgeführt werden können. Dadurch ist der Muskelbildungsreiz besonders hoch. Auf diesem Prinzip ist das Negativtraining aufgebaut.
Bitte vergleiche auch die Stichworte isotonische Muskelarbeit und Konzentrische Muskelarbeit.