Du bist hier: Startseite > Randthemen > Fotografie > Beleuchtung: Grelles Licht

Zu hohe Kontraste durch grelle Sonne

Zu harte Schatten durch zu grelles Licht: ein Beispiel

Zu starkes Licht von vorn schafft zu starke Schatten, die die linke Seite des Körpers verdecken. Hier wird zugleich die Brust zu hell beleuchtet: es bilden sich weiße Flecken ohne erkennbare Details. Das sieht schlecht aus, nicht wahr? Zugleich wirft der Kopf einen tiefschwarzen Schlagschatten, so dass wir die Schulter genau so wenig erkennen können.

Übrigens wirkt auch ein Athlet wie Arnold sehr verkrampft, wenn er in die Sonne blicken muss. Er hat den Kopf abgewendet, damit die Augen im Schatten liegen. Schade, denn die Augen können ein Portrait sehr lebendig wirken lassen. Dazu muss man sie allerdings auf dem Bild erkennen können. Zugleich wirkt das Gesicht wie eine Maske: achte bitte auf die Stirn und auf die unnatürlich dick wirkende Wange. Beides sind Folgen der Schlagschatten und der Mimik durch das grelle Licht.

Zudem fällt das Licht zu steil von oben, die Schatten fallen fast senkrecht nach unten. Außerdem ist der Hintergrund sehr unruhig: Äste, Felsen und Himmel, sogar Hochhäuser bieten dem Auge zu viele Ablenkungen. Der Blick bleibt nicht auf den Körper, um den es ja eigentlich gehen soll, konzentriert.

Diese Artikel könnten Dich auch interessieren:
Fotobeispiel: Vorbildliche Gestaltung einer Bestandsaufnahme
Fotobeispiel: Muskeln verstecken durch Schatten
Fotobeispiel: Schattenwurf und ungenügende Ausleuchtung
Fotografie: Es werde Licht